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Sportalm Seefeld – 6 Generationen Tiroler Tradition
Sportalm in Seefeld: Restaurant der Familie Seyrling in 6. Generation, Leutascher Forelle, Tiroler Küche am Gschwandtkopf-Lift und Seekirchl-Wanderweg.
11. Mai 2026 · 6 Min. Lesezeit
Es gibt in Seefeld viele Wirtshäuser, Cafés und Restaurants, und jedes hat seine eigene Atmosphäre. Und es gibt die Sportalm: ein Tiroler Familienbetrieb am Fuß des Gschwandtkopfs, sieben Gehminuten vom Ortskern entfernt, mit einer der schönsten Sonnenterrassen der Region und einer Küche, die seit Generationen die Handschrift derselben Familie trägt. Sechs Generationen Seyrling – das ist die längste durchgängige Wirtsdynastie am ganzen Plateau.
Die Sportalm ist kein Almwirt auf 2.000 Metern und kein Sterne-Lokal im Schlosskeller. Sie ist genau das, was sie sein will: ein Wirtshaus, das die Tiroler Klassiker beherrscht, in dem Familien, Wanderer und Skifahrer mittags Forelle aus dem Leutascher Tal, hausgemachte Knödel und einen ordentlichen Kaiserschmarrn bekommen – und an dem die meisten, die einmal dort waren, irgendwann wiederkommen.
Sechs Generationen Seyrling – eine Tiroler Gastfamilie
Sechs Generationen klingt wie eine Zahl auf der Speisekarte. In Wahrheit ist sie eine Seltenheit. Die meisten Tiroler Gasthäuser werden heute in zweiter, höchstens dritter Generation geführt – oder sind längst an Pächter oder Fremde übergegangen. Die Familie Seyrling steht hinter der Sportalm seit dem 19. Jahrhundert. Was das praktisch bedeutet, merkt man am Service und in der Küche: Die Rezepte stammen nicht aus einem Kochbuch, sondern aus der eigenen Familie. Die Lieferanten – der Bäcker, der Metzger, der Forellenzüchter aus Leutasch – sind seit Jahrzehnten dieselben. Und die Stammgäste kommen oft seit ihrer Kindheit. Das ist die kurze Erklärung für eine Atmosphäre, die viele Tiroler Lokale heute suchen und nicht mehr finden.
Die Küche – Tiroler Klassik mit Leutascher Forelle
Die Speisekarte folgt einem klaren Prinzip: keine Experimente, sondern die Klassiker, sauber gemacht. Drei Dinge fallen besonders auf. Erstens die hausgemachten Knödel in mehreren Varianten – von Speckknödel über Spinatknödel bis Käseknödel in der Brühe. Zweitens die Leutascher Forelle: sie kommt aus dem Weidachsee, fünf Minuten von den Wilderer Chalets entfernt – vom gleichen Wasser, an dem ihr selbst angeln könntet. Wer sich für die Geschichte des Weidachsees als einem der ältesten dokumentierten Angelseen Tirols interessiert, findet sie in unserem Artikel zum Fischen am Weidachsee. Drittens der Kaiserschmarrn, in einer Variante, die auch Kinder ohne Diskussion essen. Dazu kommen Wiener Schnitzel, Tiroler Gröstl, Steaks und im Winter eine Suppe-und-Glühwein-Kombination, die einen halben Tag wärmt.
- Hausgemachte Knödel in mehreren Variationen
- Leutascher Forelle aus dem Weidachsee
- Tiroler Gröstl mit Spiegelei
- Wiener Schnitzel mit Petersilkartoffeln
- Steaks vom Almrind
- Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster
- Waffel-Spezialitäten in Sommer- und Winterversion
- Vegetarische Optionen und Salate

Lage – am Gschwandtkopf und am Seekirchl
Die Sportalm liegt an einer der meistfotografierten Stellen Tirols. Wer vom Ortszentrum Seefeld den Spaziergang Richtung Mösern macht, kommt nach wenigen Minuten am Seekirchl vorbei – der barocken Wallfahrtskapelle, die als Wahrzeichen Seefelds gilt und auf praktisch jedem Tirol-Prospekt zu sehen ist. Zwei weitere Minuten später steht ihr vor der Sportalm. Direkt daneben beginnt der Gschwandtkopf-Sessellift, der im Sommer wie im Winter zum gleichnamigen Gipfel auf 1.495 Metern führt – von oben blickt man auf das Inntal bis nach Innsbruck und weiter zu den Stubaier Alpen. Wer den Lift nicht nehmen will, geht den Wanderweg, der am Speichersee vorbei zum Sonnenalm-Plateau führt.
Mit Kindern auf der Terrasse
Direkt vor der Sportalm liegt ein Spielplatz, im Sichtfeld der Sonnenterrasse. Das ist das, was viele Eltern an dieser Stelle suchen und selten finden: eine entspannte Stunde am Tisch, ohne die Kinder ständig im Auge haben zu müssen, weil sie zehn Meter weiter auf der Schaukel oder im Sandkasten beschäftigt sind. Die Karte ist außerdem für Kinder selbsterklärend: Knödel, Schnitzel, Spaghetti, Waffeln. Wer mit Hund kommt: auf der Terrasse an der Leine willkommen, Wasserschüssel meist schon aufgestellt.
Was sich rundherum auch noch lohnt
Die Sportalm ist nicht nur Ziel, sondern oft auch Startpunkt für einen längeren Ausflug. Drei Dinge in unmittelbarer Nähe sollte man kennen. Erstens den Weiterweg Richtung Mösern – über die Möserer Höhe geht es zum Möserer See, einem der wärmsten Naturseen Tirols. Zweitens den Gschwandtkopf selbst – per Sessellift oder zu Fuß, oben warten die Sonnenalm und der Speichersee mit Bergspiegelung. Drittens den Wildsee am anderen Ortsrand von Seefeld – Bergsee mit Tretbooten, etwa zehn Minuten zu Fuß vom Ortszentrum entfernt. Drei sehr unterschiedliche Tagesausflüge, alle in fünfzehn Gehminuten erreichbar von der Sportalm-Terrasse.
Ein halber Tag ab den Wilderer Chalets
Von den Wilderer Chalets in Leutasch-Weidach fahrt ihr in fünfzehn Minuten mit dem Auto nach Seefeld. Parken in Ortsnähe, dann der zwanzigminütige Spaziergang vorbei am Seekirchl zur Sportalm. Mittagessen auf der Terrasse, Kaffee, eventuell ein kurzer Spaziergang um den Speichersee oder hinauf auf den Gschwandtkopf. Zurück über die Buchen-Straße – in eineinhalb Stunden seid ihr wieder am Chalet. Für einen Halbtag perfekt, für Tage, an denen ihr nicht extra wandern, aber auch nicht im Chalet sitzen wollt.
Praktische Infos für euren Besuch
- Adresse: Gschwandtkopf 277, 6100 Seefeld in Tirol
- Telefon: +43 5212 2689
- Webseite: sportalm-seefeld.at
- Öffnungszeiten: Juni–Oktober und Dezember–April, täglich 9–18 Uhr
- Ruhetag im Sommer: Dienstag (im Winter durchgehend geöffnet)
- Lage: direkt an der Talstation Gschwandtkopf-Lift, 7 Min vom Ortszentrum Seefeld
- Hund: an der Leine, auf der Terrasse willkommen
- Kinder: Spielplatz direkt vor der Terrasse, kinderfreundliche Karte
- E-Bike: Ladestation vor Ort
- Reservierung: im Winter und am Wochenende empfohlen
Häufige Fragen zur Sportalm in Seefeld
- Wann hat die Sportalm in Seefeld geöffnet?
- Die Sportalm ist in zwei Saisonen geöffnet: Sommer (Juni bis Oktober) und Winter (Dezember bis April), jeweils täglich von 9 bis 18 Uhr. Im Sommer ist Dienstag Ruhetag, im Winter durchgehend offen. Zwischen den Saisonen – also November und Mai – bleibt die Sportalm zu. Den aktuellen Stand vor dem Besuch immer kurz auf sportalm-seefeld.at prüfen.
- Wo genau liegt die Sportalm?
- Die Sportalm liegt am Gschwandtkopf 277, 6100 Seefeld in Tirol – direkt an der Talstation des Gschwandtkopf-Sessellifts. Vom Ortszentrum Seefeld sind es sieben Gehminuten Richtung Mösern, der Weg führt am ikonischen Seekirchl vorbei. Parken ist direkt vor Ort möglich.
- Ist die Sportalm hundefreundlich?
- Ja. Auf der großen Sonnenterrasse sind Hunde an der Leine willkommen, eine Wasserschüssel ist meist schon aufgestellt. Im Innenbereich sind Hunde nach Absprache erlaubt – kurz beim Service nachfragen.
- Gibt es vegetarische Optionen?
- Ja. Auf der Speisekarte stehen mehrere vegetarische Knödel-Variationen (Spinat, Käse), Tiroler Gröstl ohne Speck, Salate und Süßspeisen wie Kaiserschmarrn und Waffeln. Vegane Optionen sind kleiner gehalten, aber auf Nachfrage gut machbar – kurz bei Reservierung anmelden.
- Wie weit ist die Sportalm von den Wilderer Chalets?
- Von Leutasch-Weidach sind es rund fünfzehn Minuten mit dem Auto bis ins Zentrum von Seefeld, dann nochmal sieben Gehminuten zur Sportalm. Insgesamt etwa fünfundzwanzig Minuten von Tür zu Tisch – einer der schnellsten Mittagessen-Stopps am gesamten Seefelder Plateau.
“Manche Wirtshäuser muss man kennen, weil sie etwas Besonderes machen. Die Sportalm kennt man, weil sie seit sechs Generationen einfach gut macht, was sie immer schon gemacht hat.”
— Wilderer Chalets Team
Tirol hat viele Restaurants und viele Wirte. Aber wenige haben die Geschichte, die Lage und die Ruhe einer Sportalm in Seefeld. Wer einen unaufgeregten Mittag zwischen Seekirchl und Wettersteinkamm verbringen will, mit guter Tiroler Küche und einer Familie, die ihr Handwerk seit Generationen beherrscht – der findet hier genau das. Aktuelle Speisekarte und Reservierungen direkt auf sportalm-seefeld.at.
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